Eigentümlich Frei




NF Diskussion

Eigentümlich Frei

Beitragvon Sarastro » Mo 24. Feb 2014, 14:38

Alternative Sichtweisen, die sich gegen die Mainstream Medien abheben.

P.S: Im Film Robocop heißt der Lobby-Journalist "Pat Novak", in Deutschland Paolo Pinkel. Denn wer den anderen nicht ausreden läßt, kann einfach argumentieren.

=== Eklat um Lucke und Friedman

„Nach nur elf Minuten verließ AfD-Chef Bernd Lucke wutentbrannt das Fernsehstudio, weil Moderator Michel Friedman ihn nicht ausreden ließ“, melden soeben Focus-Online und einige andere Medien. Lucke war wütend, weil Friedman ihm mehrfach immer wieder dasselbe Zitat vorlegte. Der beschreit es so: „Ich hielt ihm einen Satz der AfD-Kandidatin für die Europawahl, Beatrix von Storch, vor: ‚Multikulti hat die Aufgabe, die Völker zu homogenisieren und damit religiös und kulturell auszulöschen.‘ Meine Frage an Herrn Lucke lautete: ‚Stehen Sie hinter diesem Satz?‘ Das kann man mit Ja oder Nein beantworten, aber das wollte Herr Lucke nicht. Da habe ich nachgesetzt, das ist nichts Überraschendes bei mir“, so Friedman.

Andere Medien berichten, dass Friedmans „Nachsetzen“ in Form der mehrfach gestellten Suggestivfrage erfolgte: „Wenn das nicht Rassismus ist, was ist dann Rassismus?" Wie perfide Friedman hier vorgeht, erkennt, wer der Herkunft des Zitats nachgeht und dem Sinnzusammenhang nachspürt, in dem dieses erfolgte. Tatsächlich hat nämlich die AfD-Europakandidatin Beatrix von Storch den von Friedman für rassistisch erklärten Satz nie gesagt. Er ist nur im von ihr betriebenen Online-Magazin „Freie Welt“ erschienen – und auch das nur als „Nachdruck“. Zuerst veröffentlichte eigentümlich frei den Beitrag im Mai 2013, Ausgabe 132, unter der Überschrift „Nach den Ermächtigungsgesetzen: Den Sozialismus überwinden“.
...

Dem von Michel Friedman skandalisierten Satz „Multikulti hat die Aufgabe, die Völker zu homogenisieren und damit religiös und kulturell auszulöschen“ folgen unmittelbar darauf diese Worte: „Das Ergebnis ist das gleiche wie bei den Nazis: Ein gleichgeschalteter Bevölkerungsbrei, den nichts mehr verbindet als die Abhängigkeit vom vormundschaftlich-diktatorischen Regime. Aus Nationalsozialisten sind Supranationalsozialisten geworden, mit einem Maoisten namens Barroso als Führer in Brüssel.“

http://ef-magazin.de/2014/02/21/4988-hi ... von-storch
-> ef-magazin.de/2014/02/21/4988-hintergrund-des-eklats-zwischen-bernd-lucke-und-michel-friedman-eigentuemlich-frei-wars-nicht-beatrix-von-storch


=== Eröffnungsfeier in Sotschi

Haben Sie sich durch all die bedenkenschweren Warnungen in den Wochen zuvor abhalten lassen? Oder haben Sie dennoch das Fernsehen eingeschaltet zur Eröffnungsfeier von Sotschi am Freitag? Was für ein Schauspiel!
Natürlich, es war eine staatliche Veranstaltung. Nicht anders als jede Oper, jedes Theaterstück, jede ARD-Sendung und dank üppiger Förderprogramme auch fast jeder Film in unseren Kinos. Aber es gibt auch unter diesen Voraussetzungen gute und schlechte Inszenierungen.
Der deutsche Fernsehzuschauer hatte am Freitag das Vergnügen, gleich einer Doppel-Präsentation beiwohnen zu dürfen, der russischen Aufführung im Fischt-Stadion und den ZDF-Kommentar daruntergelegt, quasi Yin und Yang.
...

Und schließlich der grandios inszenierte musikalische und tänzerische Streifzug durch die russische Geschichte. Zarenzeit – da zelebrierten die Ausnahmekünstler vom Bolschoi-Theater das Leben und Schicksal Einzelner. Dann der Kommunismus – präsentiert als blutrotes maschinelles Räderwerk, mit bedrohlichen Tönen hinterlegt, in dem unkenntliche Massen gebückt und im Laufrad umher rannten. Hier haben Russen ihre Geschichte verstanden, können richtig und falsch, gut und böse scheiden.

Im Kontrast dazu der deutsche Kommentar, ein Singsang immer wiederkehrender Nörgelei. Der Höhepunkt hier wie dort: Anna Netrebko – „musste wohl aufgefahren werden, weil die Russen gerade keinen Popstar haben.“
Blöde Russen: Kein Dschungelcamp? Da geriet der Einmarsch der Sportler beinahe zur Nebensache. Fast alle wurden von ihren Staats- oder Regierungschefs empfangen. Angesichts des merkelschen Mangels und der gauckschen Nullstelle wurde das ZDF verlegen: Der Holländer habe „zuhause viel Kritik einstecken müssen“. Der Italiener auch. Die Athleten liefen maßgeschneidert und meist sportlich-dezent gekleidet – am elegantesten, wie konnte es anders sein, die russischen Damen im langen, engen Mantel mit Pelzkragen – in den Nationalfarben drapiert ein. Auch die Deutschen in den Regenbogenfarben. Nur ihre Mützen passten nicht. Es hätten Narrenkappen dazugehört.
Wofür sollte man sich nun mehr fremdschämen? Für die deutschen Oberlehrer auf der Reporterbank? Die kennt man weltweit seit Anke Engelkes Fingerzeig beim Eurovision Song Contest im aserbaidschanischen Baku. Klar, Musik- und Sportveranstaltung werden im Vorfeld auch in anderen westlichen Ländern politpropagandistisch missbraucht. Aber an der Front, live geschaltet und vor aller Augen, sind die Deutschen dann immer die Einzigen, die ohne jede Scham an ihrem Wesen die Welt genesen lassen wollen.
...

Wie anders die Japaner und Chinesen, die historisch und geopolitisch eher keine traditionellen Freunde Russlands sind: Jeder von ihnen lief jubelnd mit zwei Fähnchen ins Stadion, dem eigenen und dem russischen. Asiaten wissen, wie man sich als Gast benimmt.
Und die deutschen Journalisten? Die hatten, na klar, in Sotschi erst einmal die örtliche Schwulenbar aufgesucht. „Skandal!“: Man residiert dort „in einer Nebenstraße und hat kein Klingelschild“. Ansonsten fanden sie im Etablissement verblüffend wenig Diskriminierung. Nur die übliche „Homophobie“ auch bei Russlands Schwulen selbst, von denen viele die Jugendschutzgesetze Putins für vollkommen richtig halten. Und die im Übrigen vom Bohai des Westens noch mehr genervt sind als die regenbogendeutschen Leser und Zuschauer zwischen Hitzlsperger-Hype und olympischem Kalten Krieg.
Diesseits der hyperaktiven Lobbyverbände wissen auch viele Homosexuelle hierzulande, dass sie ohnehin nur politisch benutzt werden im internationalen Kräftemessen, das längst wieder begonnen hat, seitdem Putin nach Libyen sagte „Schluss jetzt!“ und in Syrien erstmals dagegenhielt. Das war ungefähr vor drei Jahren, als deutsche Medien plötzlich ihr Herz für russische Schwule entdeckten. „Skandal“ schreien sie seither pausenlos und schelten so penetrant wie arrogant die „kranken“ („homophoben“) Russen, weil deren Kinder nicht mehr unbehelligt die Schönheiten schwuler Pornografie genießen dürfen. Die Gleichorientierten in Saudi-Arabien, vor deren Clubs nicht alleine das Klingelschild fehlt und die, wenn sie erwischt werden, so sehr lebendig nicht davonkommen, haben leider Pech gehabt – ihre Peiniger sind Freunde des Westens.
...

http://ef-magazin.de/2014/02/10/4944-er ... n-und-yang
-> ef-magazin.de/2014/02/10/4944-eroeffnungsfeier-in-sotschi-yin-und-yang
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Re: Eigentümlich Frei

Beitragvon Ruckzuck » Do 27. Feb 2014, 13:23

Freispruch!

Alt-Bundespräsident Christian Wulff wurde wie schon erwartet vom Vorwurf der Vorteilsnahme im Amt als Ministerpräsident in Niedersachsen freigesprochen.

Wer dieses Verfahren und die Zeugenaussagen ( bei wichtigen Deails fehlte meist die Erinnerung) verfolgt hat, dem kommt dieser Freispruch überhaupt nicht Spanisch vor, denn wozu hat man schließlich gute Freunde. :lol:

Fazit: Nun hat Wulff ja seinen Freispruch von all den Vorwürfen die ihm gemacht wurden.
Bei all den Jubel den Wulff nun für sich in Anspruch nehmen kann, bleibt für viele Beobachter jedoch ein Beigeschmack im wahrsten Sinne des Wortes ... von "Eigentümlich Frei".
:o
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Re: Eigentümlich Frei

Beitragvon Ruckzuck » Fr 28. Feb 2014, 15:35

Freispruch zweiter Klasse für Wulff
Jetzt schwimmt er also wieder oben, unser Unschuldsengel.


Und was lernen wir daraus ?

Christian Wulff hat sich gut verkauft, der ganze Prozess war ein Riesenfake.

Seine vielen Freunde hatten nur rein "zufällig" alle handfeste wirtschaftliche Interessen.

Und dieser feine Herr kriegt, unberechtigt wie viele meinen bis zum Lebensende 200.000 € / Jahr "Ehrensold“ und kann sich damit erfreuen.


Und den von ihm zitierten Satz "Der Islam gehört auch zu Deutschland“ macht er wohl nun zu Geld.
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Re: Eigentümlich Frei

Beitragvon Ruckzuck » Mi 5. Mär 2014, 13:19

Nach Freispruch für Ex-BundespräsidentStaatsanwaltschaft geht gegen Wulff-Urteil in Revision
„Es gibt schlicht keine schlagenden Beweise“, stellte der Richter vergangene Woche beim Freispruch von Christian Wulff fest. Die Staatsanwaltschaft sieht das anders - und will nun gegen das Urteil im Korruptionsprozess gegen den Ex-Bundespräsident in Revision gehen.
Die Staatsanwaltschaft Hannover hat Revision gegen den Freispruch von Ex-Bundespräsident Christian Wulffeingelegt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur reichte die Behörde am Mittwoch beim Landgericht in Hannover ihren Antrag ein.

Eine inhaltliche Begründung lieferte die Behörde zunächst nicht. Diese muss sie erst vorlegen, wenn ihr das Gericht eine schriftlich ausformulierte Urteilsbegründung zugestellt hat

"Quelle//"



Das einzige Richtige das die Staatsanwaltschaft Revision einlegt. Immerhin war ihrer Meinung nach Wulff zu verurteilen.
Auch ist es richtig und wichtig, dass in diesem Verfahren alle Rechtsmittel ergriffen werden.

Ob sich ein Staatsoberhaupt für EUR 720 kaufen lässt? Damals war er noch nicht Staatsoberhaupt, und in jedem Unternehmen darf man solche Zuwendungen nicht mehr annehmen. Da ist bei EUR 20 oder EUR 25 Schluss, auch wenn sich ein gutverdienender Angestellter auch nicht von EUR 50 kaufen lässt.

Im Übrigen kann es Wulff nur Recht sein: Denn wenn der BGH den Freispruch nicht aufhebt, so ist der Freispruch für ihn noch mehr Wert.

Fazit: Es darf weiter spekuliert werden.
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Re: Eigentümlich Frei

Beitragvon Sarastro » Mi 5. Mär 2014, 13:53

Ich würde das mit Wulff nicht dramatisieren.

Und was sind 720 Eur (für Hotelbesuche, wenn überhaupt)
im Vergleich zu 720.000.000.000 Eur (für Target II) ?

Wulff war gegen die Rettungsschirme des Euro und das könnte - nicht nur für Verschwörungstheoretiker - ein Grund gewesen sein, warum Politiker, Mainstream Medien und Co auf einmal gegen Wulff Stellung bezogen...
:roll:

http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_ ... Euro-Krise
-> de.wikipedia.org/wiki/Christian_Wulff#Positionierung_zur_Euro-Krise

Im August 2011 kritisierte Wulff angesichts der Eurokrise Aktivitäten von Spitzenpolitikern und Europäischer Zentralbank massiv.
Zu seinen Positionen zählte, die Lasten der Krise müssten nun fair verteilt werden. Wulff hielt den massiven Aufkauf von Anleihen einzelner Staaten durch die EZB für „rechtlich bedenklich“. Artikel 123 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union verbiete der EZB den unmittelbaren Erwerb von Schuldtiteln, um die Unabhängigkeit der Notenbank zu sichern:
„Dieses Verbot ergibt nur dann Sinn, wenn die Verantwortlichen es nicht durch umfangreiche Aufkäufe am Sekundärmarkt umgehen.“
„Wer heute die Folgen geplatzter Spekulationsblasen allein mit Geld und Garantien zu mildern versucht, verschiebt die Lasten zur jungen Generation und erschwert ihr die Zukunft. All diejenigen, die das propagieren, handeln nach dem Motto: Nach mir die Sintflut.[36]“
Indirekt wandte der Bundespräsident sich auch gegen EU-Anleihen („Euro-Bonds“) durch seine Fragen: „Mit wem würden Sie persönlich einen gemeinsamen Kredit aufnehmen?“ „Für wen würden Sie persönlich bürgen?“ Schon bei der eigenen Verwandtschaft werde es schwieriger.
Zur Frage einer Staatsinsolvenz: „Selbst der Bürge kann sich unmoralisch verhalten, wenn er die Insolvenz nur hinauszögert.“ Es sei „ein großes Missverständnis, Solidarität allein an der Bereitschaft zu bemessen, andere finanziell zu unterstützen“.[37][38]

In einem Interview im Juni 2011[39] kritisierte Wulff im Zusammenhang mit der Eurokrise und dem ESM das Tempo und die Art und Weise der politischen Entscheidungsfindung, die oft am Parlament vorbei gehe. „Dort finden die großen Debatten nicht mit ergebnisoffenem Ausgang statt, sondern es wird unter einigen wenigen etwas vereinbart und durch Kommissionen neben dem Parlament vorentschieden.“[40] Stattdessen hafte die Politik zu sehr den Interessen der Banken und der Stimmung in den Medien an. „Sie darf sich nicht abhängig fühlen und sich am Nasenring durch die Manege führen lassen, von Banken, von Ratingagenturen oder sprunghaften Medien.“[41]
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Re: Eigentümlich Frei

Beitragvon Ruckzuck » Do 13. Mär 2014, 21:18

Drei Jahre und sechs Monate - "Strafe für Uli Hoeneß" !?

Im Gefängnis Keine Vorzugsbehandlung für Hoeneß
Uli Hoeneß muss ins Gefängnis. Mit einer Vorzugsbehandlung darf der Bayern-Patron dort nicht rechnen. Dennoch könnte er das Gefängnis nach wenigen Wochen wieder verlassen - zumindest tagsüber.

Hoeneß muss ins Gefängnis, das hat Richter Rupert Heindl heute entschieden. Ob das Urteil Bestand hat, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen. Wo der amtierende Präsident des FC Bayern seine etwaige Haftstrafe absitzen muss, ist noch unklar. Einen Ausblick, was ihn dort erwartet, kann man dennoch wagen. Denn auch für den Bayern-Präsidenten gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung: Hoeneß darf im Gefängnis nicht damit rechnen, Vorteile gegenüber anderen Insassen zu bekommen. Das Strafvollzugsgesetz legt fest, dass Gefangene in Einzelzellen untergebracht werden, nur in Ausnahmefällen müssen sie ihre Zelle mit anderen teilen. Hoeneß dürfte es nicht anders ergehen.

Sein neues zu Hause kann Herr Hoeneß in angemessenen Umfang selber gestalten: Familienfotos, Bücher und Radio sind gestattet, auch einen eigenen Fernseher darf Hoeneß sich in die Zelle stellen, um seine Bayern spielen zu sehen. Zumindest, insofern die Partien im frei empfangbaren TV übertragen werden - Sky gibt es bisher nur in wenigen Haftanstalten. Auch eine Tageszeitung darf Hoeneß abonnieren und - vielleicht der wichtigste Luxus - mit etwas Glück sein Handy behalten. So kann Hoeneß den Kontakt zu seiner Familie und zu seinen Freunden wenigstens über das Telefon aufrecht erhalten. Das Strafgesetz untersagt das eigentlich, viele JVAs drücken jedoch beide Augen zu und gestatten ihren Häftlingen eigene Mobiltelefone.

"Quelle//"




;) ;) ;)
Das Urteil ist im ersten Moment ein Schlag auf die Seele eines jeden Verurteilten.
Ich möchte Herrn Hoeneß Mut zusprechen, denn nicht alles wird so heiß gegessen, wie es im ersten Moment scheint.

Es ist ja schon zu lesen ...
Schließlich kann Hoeneß sein neues zu Hause in angemessenen Umfang selber gestalten: Familienfotos, Bücher und Radio sind gestattet, auch einen eigenen Fernseher darf Hoeneß sich in die Zelle stellen, um seine Bayern spielen zu sehen. Zumindest, insofern die Partien im frei empfangbaren TV übertragen werden - Sky gibt es bisher nur in wenigen Haftanstalten, doch er wird schon eine Möglichkeit finden um darauf nicht verzichten zu müssen. Auch eine Tageszeitung darf Hoeneß natürlich abonnieren und - vielleicht der wichtigste Luxus - mit etwas Glück sein Handy behalten. So kann Hoeneß den Kontakt zu seiner Familie und zu seinen Freunden wenigstens über das Telefon aufrecht erhalten. Das Strafgesetz untersagt das eigentlich, viele JVAs drücken jedoch beide Augen zu und gestatten ihren Häftlingen eigene Mobiltelefone. Na was wäre ein Hoeneß wohl ohne Mobiltelefon? Nichts... und das geht nun mal gar nicht.

Er bekommt keine besonderen Privilegien !
Geht man davon aus, das einer keine Vorstrafen hat, ist sicherlich eine Halbstrafe zu kalkulieren, wobei der Rest als Bewährung mit Auflagen getragen werden muss. Das heißt wiederum, er kommt nach etwa 18 Monaten wieder in Freiheit.

Die Zeit in Haft, sie kann auch eine gute Auszeit sein und Sicher ist auch, das Herr Hoeneß völlig neue Eindrücke bekommt. Für die anderen Gefangenen wird Hoeneß sicherlich großes Mitgefühl haben, denn die sitzen ja auch fast alle dort ein, weil sie erwischt wurden.

Auf jedenfall ist Uli Hoeneß der absolute Star, schon deshalb wird seine Zeit in einer Haftanstalt für ihn erträglich.

Große Achtung habe ich auch für seine Familie und ganz besonders für seine Frau, die in der Zeit wo ihr Uli einsitzt mit den übrig gebliebenen Millionen sehr umsichtig umgehen muß damit noch etwas davon übrig ist wenn ihr Uli nach 18 Monaten vorzeitig aus dem Knast entlassen wird. ;) ;) ;)
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Re: Eigentümlich Frei

Beitragvon Ruckzuck » Fr 14. Mär 2014, 17:48

Lobende Worte von der Kanzlerin für unseren Vorzeigedeutschen Uli Hoeneß !
Sie zollt einem verurteilten Steuerhinterzieher ihren Respekt für die Akzeptanz eines relativ milden Urteils...
Na also Ehrlich - ich fasse es nicht.

Andererseits, wundert mich nix mehr hierzulande.
Verurteilte Steuerbetrüger, die lob von der Kanzlerin, ja sogar von der SPD kriegen.
wen wunderts da noch, dass die von einem ordentlichen Gericht verurteilte Oligarchen ( Chodorkowski ) ‎aus Russland und der Ukraine (Timoschenko) bei uns als Helden gefeiert werden. Auch wirklich erschreckend ..., bei uns werden sogar Gesetze nach einem verurteilten Verbrecher benannt (Hartz-4)

Wo bleiben denn da eigentlich unsere alten Wertvorstellungen von Recht und Gesetz ?
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Re: Eigentümlich Frei

Beitragvon Sarastro » Sa 1. Nov 2014, 13:03

Jetzt geht es ans Eingemachte:

=== An die Linken-Chefin Kipping - Eine Art Offener Brief

von Akif Pirinçci

http://www.ef-magazin.de/2014/10/31/590 ... -hey-katja
-> ef-magazin.de/2014/10/31/5908-an-die-linken-chefin-kipping-hey-katja

=== Es lebe das heilige Deutschland

https://www.youtube.com/watch?v=_6qkIRoxfS8
-> youtube.com/watch?v=_6qkIRoxfS8
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Re: Eigentümlich Frei

Beitragvon Sarastro » Fr 19. Dez 2014, 17:39

Ein interessanter Artikel über islamischen Antisemitismus in Frankreich.
Vor allem über den letzten (zitierten) Absatz sollte man nachdenken.

=== Das Problem ist importiert

Ist Frankreich ein judenfeindliches Land?
...
Ein Blick auf die Täterprofile zeigt, dass es sich um ein rein außerfranzösisches Phänomen handelt, das nur aufgrund der Immigration auf französischen Boden verpflanzt worden ist. Frankreich hat also kein Problem mit Judenfeindlichkeit, sondern ein Problem mit judenhassenden, muslimischen Immigranten aus dem Maghreb und Schwarzafrika. Dazu kurz die wichtigsten Anschläge im Überblick:

m September 1995 explodiert eine Bombe in einer jüdischen Schule in Villeurbanne. Nur dem Umstand, dass die Bombe zehn Minuten zu früh explodierte, ist es zu verdanken, dass keiner der 700 Schüler verletzt oder getötet wurde. Die Täter waren Lyonnaiser Islamisten mit Beziehungen zur algerischen GIA, der islamistischen Gruppierung, die Algerien in den 1990er Jahren in den blutigen Bürgerkrieg stürzte.
...

19. März 2012: Mohammed Merah, ein zum radikalen Islam übergetretener polizeibekannter Kleinkrimineller algerischer Abstammung, erschießt drei Kinder und einen Lehrer vor einer jüdischen Schule in Toulouse. Zuvor hatte er bereits vier französische Soldaten mit Immigrationshintergrund heimtückisch getötet. Merah stammt aus einer völlig kaputten Familie, deren Mitglieder seit Anfang der 2000er Jahre alle nacheinander Adepten des radikalen Islam geworden sind. Seine Schwester und ihr aktueller Lebensgefährte sind zwischenzeitlich mit ihren vier Kindern in Syrien gewesen, um dort den IS zu unterstützen.

19./20. Juli 2014 : Trotz offiziellen Verbots demonstrieren im Großraum Paris und anderen Städten Tausende von französischen Arabern gegen die israelische Offensive im Gazastreifen. Im Immigrantenviertel Barbès von Paris und in Frankreichs größter jüdischer Gemeinde Sarcelles spielen sich Szenen ab, wie man sie sonst nur aus Fernsehberichten über anti-israelische Demonstrationen im Orient kennt: Vermummte Demonstranten zerstören und brandschatzen jüdische Geschäfte, israelische Flaggen werden verbrannt, in Sprechchören wird „Tod den Juden“ und „Allahu akbar“ gerufen.
...

Politiker und Journalisten, die auf die tatsächlichen Zusammenhänge hinweisen, bekommen die Rassismuskeule zu spüren. Dafür sorgen Organisationen wie SOS Racisme, die der Steuerzahler großzügig zwangsfinanzieren muss. Ehemalige Kader von SOS Racisme machen heute in der Sozialistischen Partei (PS) und in Hollandes Kabinett Karriere, wie zum Beispiel Europastaatssekretär Harlem Désir und das Urgestein der PS, Julien Dray.

In der Bevölkerung findet der „Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus“ allerdings immer weniger Anklang, denn inzwischen sind nicht nur Juden Opfer der islamistischen Gewaltorgie, sondern immer mehr „Bio-Franzosen“. Diese haben nur leider das Pech, keiner schützenswerten ethnischen, sexuellen oder religiösen Minderheit anzugehören, und deshalb können sie niemals ein „Hate crime“ als erschwerenden Tatbestand geltend machen.
...

http://www.ef-magazin.de/2014/12/12/605 ... inen-juden
-> ef-magazin.de/2014/12/12/6052-antisemitismus-hat-frankreich-ein-problem-mit-seinen-juden
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Re: Eigentümlich Frei

Beitragvon Sarastro » Do 15. Jan 2015, 14:06

Alles nur „perfide Propaganda“?

Sehr geehrter Herr Heinen,
als Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger und Mitglied des Präsidiums der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände haben Sie in der Bundesrepublik eine verantwortungsvolle Position. Mit Fassungslosigkeit habe ich Ihren nach dem Anschlag auf „Charlie Hebdo“ veröffentlichten Kommentar „Wehren wir uns“ zur Kenntnis genommen, der in zahlreichen deutschen Zeitungen veröffentlicht wurde. Darin bezichtigen Sie die Pegida-Anführer einer „perfiden Propaganda“, sprechen von „unklaren Ängsten“ und stellen aus meiner subjektiven Sicht in der Ihrem Text beigefügten Karikatur von Klaus Stuttmann die islamischen Mörder von Paris und Pegida auf eine Stufe („Die reden nur! Wir tun was!!“). Nach Angaben vieler Zeitungen, welche Sie repräsentieren, bin ich einer der „Anführer“ von Pegida. Ich will Ihnen und den Bürgern da draußen nachfolgend gern erklären, wie die von Ihnen angeführten „unklaren Ängste“ entstehen.

Meine Familie lebt seit mehr als 13 Jahren mit diesen „unklaren Ängsten“, welche sich in Morddrohungen und Anschlagsversuchen von Muslimen manifestieren. Ist es wirklich „perfide Propaganda“, wenn wir wahrheitsgemäß öffentlich sagen, dass wir nur eine von vielen deutschen Familien sind, welche einzig wegen gut begründeter Kritik am Islam im eigenen Land kein normales Leben mehr führen können? Ich kenne mehr als 50 Islamkritiker, welche in Deutschland von Muslimen mit dem Tod bedroht werden. Nach Angaben des Staatsschutzes sind es noch weitaus mehr. Mein unlängst verstorbener Freund Ralph Giordano lebte wegen der Todesdrohungen von Muslimen gegen ihn ebenso unter Polizeischutz wie der Islamkritiker Hamed Abdel-Samad und eine endlose Liste weiterer Personen.

Hat sich auch nur eine der von Ihnen repräsentierten deutschen Zeitungen jemals dafür interessiert, wie man sich fühlt, wenn man als Deutscher in Deutschland an einem geheimen Ort leben muss, ständig darauf zu achten hat, ob ein Fremder dem mit Wechselkennzeichen ausgestatteten eigenen Wagen folgt und die Waffe griffbereit ist? Wenn man bei jedem Schritt in der Öffentlichkeit damit rechnen muss, dass einem die Kehle durchgeschnitten wird oder man wie die Journalisten von „Charlie Hebdo“ einfach erschossen wird? Meine Ex-Kollegen von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ werden Ihnen sicher gern erklären, wie das aussieht, wenn ein deutscher Journalist mit einer Waffe in die Redaktionskonferenz kommt und im gepanzerten Fahrzeug fährt. Und zwar nur wegen seiner öffentlich geäußerten Islamkritik, die vom Grundgesetz gedeckt ist.

Falls aber auch Sie kein Vertrauen mehr in deutsche „Qualitätsmedien“ wie die „FAZ“ haben: Fragen Sie doch mal beim Zentralrat der deutschen Ex-Muslime nach, warum man dort Angst vor dem Islam hat. Allein dort sind mehr als 400 Ex-Muslime zusammengeschlossen, welche jetzt von Muslimen hier in Deutschland mit dem Tod bedroht werden. Oder fragen Sie Sabatina James, die in Deutschland im Untergrund leben muss, weil sie vom Islam zum Christentum konvertierte. Sind die „unklaren Ängste“ vor dem Islam wirklich nur „perfide Propaganda“?
...

Flächendeckend haben die von Ihnen repräsentierten deutschen Zeitungen ihren Lesern nach den Pariser Anschlägen verschwiegen, wo und wie viele junge französische Muslime die feigen Morde frenetisch bejubelt und gefeiert haben.
...

Udo Ulfkotte

http://ef-magazin.de/2015/01/14/6196-do ... propaganda
-> ef-magazin.de/2015/01/14/6196-dokumentation-alles-nur-perfide-propaganda
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