Legalisierung von Drogen




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Legalisierung von Drogen

Beitragvon Sarastro » Di 7. Okt 2014, 08:40

Wenn nicht nur "weicher" (Bier, Apfelwein) sondern auch "harter" Alkohol (Wodka, Whiskey oder gar Absinth) legal zu erwerben ist, dann kann man auch Drogen wie Marihuana (Haschisch), LSD, MDMA (Ecstacy), Amphetamin (Speed) und Kokain legalisieren. Zumindest in "weichen" Varianten und für den "Einzelkonsumenten" überschaubaren Mengen. Allein schon um den Schwarzmarkt um 80% auszutrocknen (100% wird man so oder so nie erreichen). Evtl sollte auch Methadon, ebenfalls limitiert und kontrolliert, von staatlicher Seite verkauft werden. Auch um die damit verbundene Kriminalität zu bekämpfen.

=== Südamerika

In Mittel- und Südamerika werden große Mengen Pflanzen angebaut, aus denen nach deren Ernte Drogen produziert werden. Den größten Teil des Umsatzes machen große mafiaähnliche Organisationen (Drogenkartelle). In Mexiko versuchte Vicente Fox, von 2000 bis 2006 Präsident von Mexiko, mit Hilfe der Armee den Drogenkrieg in Mexiko zu besiegen; dieses Vorhaben scheiterte. Seitdem fordert Fox die Entkriminalisierung von Drogen innerhalb bestimmter Grenzen; ebenso fordern dies César Gaviria (1990–1994 Präsident Kolumbiens; 1994–2004 OAS-Generalsekretär), Ernesto Zedillo (1994–2000 Präsident Mexikos), Fernando Henrique Cardoso (1995–2002 Präsident Brasiliens), Otto Pérez Molina (Präsident von Guatemala seit 2012) und immer mehr Experten, Politiker und Ökonomen der Region. Zumindest weiche Drogen sollten legalisiert und der Handel staatlich reguliert werden, da die Staaten Drogenkriege nicht gewinnen könnten.
Im Jahr 2013 legalisierte Uruguay, als weltweit erstes Land, den Anbau und Verkauf von Marihuana.

http://de.wikipedia.org/wiki/Legalisier ... en#Amerika
-> de.wikipedia.org/wiki/Legalisierung_von_Drogen#Amerika


=== Colorado

Aller Bedenkenträgerei zum Trotz erweist sich die Freigabe von Marihuana für den US-Bundessstaat Colorado eher als Segen denn als Fluch. Ein halbes Jahr nach der Legalisierung der Droge boomt die Wirtschaft, die Kriminalität geht zurück. Genauer: In den ersten fünf Monaten hat der Staat 12,6 Millionen Dollar, knapp 9,3 Millionen Euro an Steuern durch den Handel und Verkauf von Haschisch eingenommen. Nicht viel, angesichts des Jahresbudgets in Höhe von 29 Milliarden Dollar – aber eine mehr als willkommene Zusatzgeldquelle.
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Die positive Bilanz könnte auch zu einem Umdenken in Washington führen. Laut des Nachrichtendienstes Bloomberg spielt die nationale Drogenbehörde DEA mit dem Gedanken, Marihuana von der Liste der gefährlichsten Drogen zu streichen. Eine Ansicht, die Barack Obama und die US-Bevölkerung schon länger teilen: "Ich denke nicht, dass Haschisch gefährlicher als Alkohol ist", sagte der US-Präsident Anfang des Jahres.
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http://www.stern.de/politik/ausland/can ... 21506.html
-> stern.de/politik/ausland/cannabis-legalisierung-in-den-usa-wie-der-staat-millionen-mit-drogen-verdient-2121506.html
Sarastro
 
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von Anzeige » Di 7. Okt 2014, 08:40

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