Parteien-spezifisches-Gerangel




NF Diskussion

Re: Parteien-spezifisches-Gerangel

Beitragvon Ruckzuck » Di 1. Jul 2014, 17:06

Neuanstrich des FDP-Fliegers soll dafür sorgen, dass er endlich…

Satire: 30. 06. 2014: Michael Obergfell,
Neuanstrich des FDP-Fliegers soll dafür sorgen, dass er endlich auch ohne Sprit abhebt

Menschliche Kreativität kennt keine Grenzen, sagt man. Dasselbe kann man manchmal auch von der menschlichen Dummheit sagen. Ein konkretes Beispiel dafür ist das mittlerweile sehr traurige Schicksal der FDP.

Schon über Jahrzehnte war die FDP bekannt als eine Partei, von der man nicht wirklich wusste, wofür sie steht. Immerhin brachte sie den deutschen Bürgern die unselige Praxisgebühr und die Steuerermäßigung für Hoteliers. Beides soll angeblich „liberal“ gewesen sein und weil die FDP schon so lange für diese „liberalen“ Inhalte kämpfte, durfte sie auch den Außenminister und Vizekanzler stellen.

Doch in dem Drama um den ESM-Vertrag trieb sie es dann zu weit. Während Frank Schäffler aufrecht und vehement gegen den ESM und die mittlerweile vertragswidrig ins Leben gerufene Transferunion anredete, hatte Rainer Brüderle während der Aussprache zur ESM Abstimmung im Bundestag eine Rede gehalten, die zur Sache selbst keine konkreten Angaben machte und genauso gut Teil einer Rede auf einem Weinfest hätte sein können. Die damalige FDP-Führung hatte exakt dieselbe Meinung wie die Führung der CDU, der SPD und der Grünen zu diesem Thema: sie war dafür.

Nun endlich bekam die FDP bei der Bundestagswahl 2013 dafür die Quittung. Sie flog aus dem Bundestag mit nur noch 4,8 Prozent Zustimmung heraus. Und so bewahrheitete sich das, was auf Fortunanetz schon lange angekündigt wurde: die FDP ist die Freiwillig Drei Prozent Partei! Mit der Wahl von Christian Lindner nach der Bundestagswahl zum neuen Parteichef prophezeite ich, dass der abgestürzte FDP-Flieger versuchen wird, auch ohne Sprit, also ohne neue und relevante Inhalte, wieder starten soll. Diese Partei tat und tut so, als wäre nichts gewesen und als wäre alles, was die FDP in den letzten Jahren gemacht hat, richtig gewesen.

Die Idee der Jungliberalen, in Deutschland Hunde als Objekt der Kochkunst zu propagieren, bestätigte die absolut konzeptionslose Haltung dieser Partei nach dem Debakel. Die Konzeptionslosigkeit der FDP sah man auch daran, dass sie es nur auf Hunde abgesehen hatte, während eine Debatte darüber unterblieb, welche Haustiere noch essbar sind und ebenfalls mit dem kulinarischen Ideenreichtum dieser Partei bedacht werden sollten.

Christian Lindners Positionierung vor der Europawahl 2014 bestätigte die Vermutung völliger Konzeptionslosigkeit erneut. Wir meinten damals: Der FDP-Flieger soll ohne Sprit fliegen und Christian Lindner ist der Mann dafür.

Erwartungsgemäß´erreichte die FDP dann bei der Europawahl mit fulminanten 3,4 Prozent Zustimmung beinahe das Klassenziel dieser Partei, nämlich als „Freiwillig-Drei-Prozent-Partei“ zu enden. Mit einem leichten Überschuss von 0,4 Prozent an Zustimmung hat sie das Ziel aber verfehlt. Was nicht ist kann aber noch werden!

Deshalb bleibt sich diese Partei nun auch nach der Europawahl treu und versucht es wieder mit einer neuen Strategie. Sie will zwar partout keinen Sprit in den Tank ihres Fliegers füllen. Schließlich und endlich ist diese Partei seit Jahren der Meinung, es geht auch ohne neue Inhalte. Stattdessen kam jetzt die Idee auf, dass vielleicht eine Umbenennung helfen könnte. Der FDP-Flieger soll nun einen neuen Anstrich bekommen und man hofft nun inständig, dass demnächst der Flieger – wieder ohne Sprit – endlich abhebt.

Als kleine Unterstützung zu diesem Unternehmen möchte ich anregen, die FDP möge sich ab jetzt einfach „Nicht-FDP“ nennen und dann hoffen, dass sie allein aufgrund der Tatsache, dass sie endlich einmal die Wahrheit auf das Etikett schreibt, einige Anerkennung findet. Während die AfD „Mut zu Deutschland“ als Slogan auf ihre Wahlplakate schreibt, könnte die neue Nicht-FDP dann mit dem Slogan „Mut zur Wahrheit“ unterstreichen, dass der neue Name tatsächlich das besagt, was der Wähler dann auch bekommt.

Sollte sich die FDP beim Neuanstrich ihres Fliegers aber dazu entscheiden, eine erneute Falschetikettierung zu wählen, befürchte ich das Schlimmste bei weiteren Wahlen. Noch besser wäre aber die von mir sehr empfohlenen Methode, endlich Sprit und damit neue Inhalte in den Tank zu füllen…. Dann klappt das auch mit der Neuetikettierung!

Falschetikettierungen bei leerem Tank nützen wenig und es steht zu befürchten, dass die FDP auf diesem Weg eines Tages bei Walbeobachtungen in Zoos und auf offener See gesichtet wird. Man sieht dann versprengte Häuflein von Männern und Frauen mit wirren Haaren und glasigem Blick, die sich für einen Blau- oder Pottwal bewerben in der Hoffnung, endlich gewählt zu werden. Aber bis dahin sind es wohl noch ein, zwei oder drei Landtagswahlen hin, bei denen der Flieger wieder nicht abhebt.

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, einen guten Start in die frische Woche.

"Quelle//"

Klasse geschrieben, passt wie Arsch auf Eimer. Bild
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Re: Parteien-spezifisches-Gerangel

Beitragvon Ruckzuck » So 3. Mai 2015, 21:34

"FDP"

Ruckzuck hat geschrieben: 06. Dezember 2013
"Kann sich die FDP neu erfinden ?"
Natürlich, irgendwann - aber bestimmt nicht mit Herrn Lindner als Kapitän.

Als Generalsekretär Lindner feststellte, dass es für die FDP keine Rettung mehr gab, dass ihr Untergang unmittelbar bevorstand, hat er sich - gerade noch rechtzeitig - von Bord geschlichen, damit der Sog nicht auch ihn mit in die Tiefe riss. Und tatsächlich: Es ist ihm gelungen. Er hat überlebt. :ugeek:

Warum erinnert er mich an einen gewissen Kapitän Schettino von der Costa Concordia ?

Nun polemisiert Herr Lindner aus sicherer Entfernung gegen seine einstige Mannschaft und wirft ihrer Führung (zu der er ja selbst nie gehörte!) Kälte und Unvermögen vor.

Ausgerechnet dieser Herr Lindner sieht sich berufen, die FDP von Grund auf zu erneuern und sie programmatisch wie personell wieder auf Kurs zu bringen ? :shock:

Ein Witz ! Denn Leute, die schuldhaft Schiffe versenken, bekommen in der Regel kein neues Kommando.

Ganz anders wäre die Frage "Kann sich die FDP neu erfinden ?"
zu beantworten, wenn Herr Frank Schäffler als Vorsitzender nominiert würde.
Mit ihm könnte sich die Partei neu ausrichten und dabei volle Unterstützung von der Basis bekommen.

Am 06. Dezember 2013 verfasste ich den oben zitierten Beitrag:

Nun inzwischen schreiben wir das Jahr 2015 und im nächsten Jahr sind wieder Bundestagswahlen.

Schauen wir uns doch mal in den Medien um, es geht schon los.
Christian Lindner hat es ja zwischenzeitlich geschafft, er ist der Chef einer in der Versenkung verschwundenen Partei geworden und es war nach seiner Wahl auffallen ruhig in den Medien zum thema FDP.

Das allerding hat sich nach meinen Wahrnehmungen seit anfang dieses Jahres rapide geändert. Christian Lindner meldet sich im Namen der FDP zu brisanten politischen Themen wieder lautstark zu Wort. Er installiert seine Mitstreiter wieder in den einschlägigen TV Talkrunden und die FDP wird in vielen online Zeitungen jetzt immer öfter zitiert und sogar wieder mit steigenden Umfragewerte beglückt.

Es liegt wohl im Interesse von Wirtschaft und Lobbiisten die FDP wieder in Amt und Würden zu bringen, damit ihre politischen Ziele wieder die Früchte tragen die unsere Wirtschaft seit der letzten Bundestagswahl mit der Abwahl der FDP verloren gegangen sind.

Auch auffallend, das in den Medien weitgehend nur über die inneren Querelen in die AfD gern und ausführlich berichtet wird, ansonsten aber gern totgeschwiegen wird. Dafür aber wird in den öffentlichen Räumen wieder viel Platz geschaffen um die FDP Medial neu zu Installieren.

Wir Deutschen haben nun mal verschiedene politische Interessen und da darf die AfD nun mal nicht zu bekannt werden. ;)

Oder liege ich da mit meiner Vermutung etwa falsch ?
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Re: Parteien-spezifisches-Gerangel

Beitragvon Sarastro » Mo 4. Mai 2015, 12:38

Zumindest wollen die Mainstream Medien die AfD nicht in den Parlamenten haben. Deshalb wird die FDP wieder medial gestärkt, um der AfD Stimmen wegzunehmen. Oder ?
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Re: Parteien-spezifisches-Gerangel

Beitragvon Ruckzuck » Mi 20. Mai 2015, 15:01

Die FDP meldet sich zurück !

"German Mut"!!?? Na ja, jeder blamiert sich so, wie es seinem "Charakter" entspricht.

An wen denkt die FDP mit bei ihrem neuen Slogan? die Kretins können weder Deutsch noch englisch. Kein Wunder daß diese wichte versuchen in der Politgaunerei Karriere zu machen, der Branche der Häßlichen und Dummen. News: FDP wirbt mit Porno-Slogan [...]Was wollen die Liberalen mit ihrem neuen Porno-Slogan "German Mut"?

Die FDP spürt nach ihrem Parteitag, dass sie langsam, aber sicher wieder in die große Politik zurückkehren könnte. Allerdings: Was wollen die Liberalen mit ihrem neuen Porno-Slogan "German Mut"?

Die FDP wirbt mit einem Porno-Slogan

Oder stammt dieser Slogan aus einer ganz anderen Ecke? Nichts mit Sprachpanscherei? Denn der Begriff "Mut" bedeutet im australischen Sprachgebrauch etwas ganz anderes. Da wird das Wort "Mut" umgangssprachlich auch für die Vagina gebraucht. Zur Krönung des Ganzen warb FDP-Chef Lindner jetzt auch noch damit, ihm bei Twitter Fotos zum Thema "German Mut" zuzusenden.

Ein Versehen oder tatsächlich Absicht?

http://www.news.de/politik/855600775/fd ... twitter/1/
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Re: Parteien-spezifisches-Gerangel

Beitragvon Ruckzuck » Mi 20. Mai 2015, 15:06

Ja die FDP setzt nun sichtlich und zunehmend auf junge Frauen.
Irgendwie muß man ja wieder aus dem Schatten der Bedeutungslosigkeit heraus treten!

Schon bei der Hamburg und Bremenwahl versuchte es die FDP mit weiblichen Reizen, und freundlich lächelnden Frauen die Blicke der Wählerschaft auf sich zu ziehen.

Was sich Herr Lindner dabei wohl gedacht hatte ? Bild
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