USA, Naher Osten und Co




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Re: USA, Naher Osten und Co

Beitragvon Sarastro » Mi 7. Dez 2016, 15:08

Ebenfalls zum Thema "Regime Change", der auf Initiative der USA (Bush, Obama) die Toten im Irak und Syrien zu verantworten hat.
Wobei man ja bei Trump noch immer nicht weiß, was wirklich effektiv umgesetzt wird. Bisher handelt es sich ja meist nur um reine Symbolik.

=== Donald Trump kündigt neue US-Außenpolitik an

Donald Trump, designierter US-Präsident, sagte bei einer Rede in Cincinnati, Ohio, dass seine Regierung mit der Tradition von US-Regierungen brechen will, in anderen Staaten durch Staatsstreiche Veränderungen herbeizuführen.
...

Gleichzeitig werden wir eine neue US-Außenpolitik verfolgen, die endlich aus den Fehlern der Geschichte lernt. Wir werden mit dem Versuch aufhören, Regime zu Fall zu bringen und Regierungen zu stürzen. Erinnern Sie sich: Sechs Billionen Dollar haben wir an Kosten im Nahen Osten ausgeben.
Unser Ziel ist Stabilität, nicht Chaos. Denn wir wollen unser Land aufbauen – es ist an der Zeit.“ (Video ab ca. 41:00)
...

https: //deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/12/02/donald-trump-kuendigt-neue-us-aussenpolitik-an/
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von Anzeige » Mi 7. Dez 2016, 15:08

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Re: USA, Naher Osten und Co

Beitragvon Sarastro » Do 12. Jan 2017, 14:30

Bei den folgenden Punkten kann Trump zeigen, ob er besser ist als Gary Johnson oder zumindest besser als die (gefährlichen) Witzfiguren Obama/Clinton:

1.) Keine Konfrontation mit Rußland in Osteuropa.
2.) Kein "Regime Change" mehr in Nahost.
3.) Senkung des Militärhaushaltes.
4.) Massiver Grenzschutz, vor allem nach Mexiko.
5.) Steuersenkungen.
6.) Investitionen in die US Infrastruktur.

Zumindest die ersten beiden Punkte sollte er erfüllen können.

Bisher war vieles nur Show und die übliche Verteilung von Posten. Ab 20.1 geht es dann richtig los.
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Re: USA, Naher Osten und Co

Beitragvon Sarastro » Mo 23. Jan 2017, 15:34

Wenn sich Bush (Jr) und Obama einig waren.

=== US-Bomber greifen IS-Lager in Libyen an

US-Bomber haben in der Nähe der libyschen Stadt Sirte ein Lager des Terrornetzwerkes Islamischer Staat (IS) angegriffen. Das teilte das Pentagon am Donnerstag in Washington mit. In dem Camp hätten sich unter anderem IS-Terroristen befunden, die aus der von Koalitionskräften unter Beschuss genommenen Stadt Sirte geflohen seien und sich von dort aus wieder neu organisieren wollten, heißt es in einem Statement von Pentagon-Sprecher Peter Cook. Der Angriff sei von US-Präsident Barack Obama persönlich angeordnet worden.
...

https: //www.merkur.de/politik/us-bomber-greifen-is-lager-in-libyen-an-zr-7306870.html

=== Gabriel: US-Interventionen sind Ursache für Flüchtlings-Bewegung

In einem Interview mit der Bildzeitung hat Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel die interventionistische Außenpolitik der USA seit 1953 scharf kritisiert.
Sigmar Gabriel:
„Ja, was er vor allen Dingen sagt, ist, dass er den Irak-Krieg eines seiner Amtsvorgänger für falsch hält – für vielleicht den größten Fehler der Vereinigten Staaten. Dem stimme ich ausdrücklich zu. Damals haben wir Deutschen mit dem SPD-Kanzler Gerd Schröder nicht teilgenommen. Übrigens, die heutige Kanzlerin wollte damals teilnehmen. Und was wir heute haben sind auch Folgen dieses Krieges, die Interventionspolitik der USA seit 1953 im Bereich des Mittelmeers, im Nahen Osten und auch im Iran hat dazu geführt, dass Krieg auf Krieg gefolgt ist und am Ende gigantische Flüchtlingsströme da waren, mit denen wir in Europa konfrontiert sind, nicht die USA. Es gibt einen Zusammenhang zwischen der fehlerhaften Interventionspolitik der USA grade was den Irak-Krieg angeht und den Flüchtlingen."
...

https: //webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:hv6ETMDlHeUJ:https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/01/17/gabriel-us-intervention-sind-ursache-fuer-fluechtlings-bewegung/
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Re: USA, Naher Osten und Co

Beitragvon Sarastro » Di 14. Mär 2017, 11:08

Schon doof, wenn man sowohl im Irak (Hussein tot) als auch in Libyen (Gaddafi tot) weder Putin noch Assad die Schuld in die Schuhe schieben kann. Während die USA dort wie auch in Syrien weiter "äußerst erfolgreich" aktiv sind.
Ein Blick auf einen Konflitk, den einige gerne ausblenden würden, derweil CIA und Rüstungslobby weitere Steuergelder verbrennen.

=== Libyens Spaltung - Ölanlagen als Schlachtfeld

In dem nordafrikanischen Land Libyen herrscht nach dem Sturz von Machthaber Gaddafi seit Jahren Chaos.
General Chalifa Haftar. Der ehemalige CIA-Agent gilt als mächtigste Figur in Libyen.

An den wichtigsten Ölhäfen und -lagern in Libyen sammeln sich derzeit Hunderte, womöglich Tausende Kämpfer. Rivalisierende Kräfte aus dem Westen und dem Osten des Landes streben nach der Kontrolle. Bei den bislang blutigsten Gefechten der beiden Lager starben vergangene Woche Dutzende Menschen. Vom Westen unterstützte Truppen hatten die Raffinerie Ras Lanuf und das Öldepot Sidr gestürmt. Nun zieht der abtrünnige General Chalifa Haftar Soldaten für einen möglichen Gegenschlag zusammen. Es droht eine Eskalation.
...
Haftar, ehemaliger CIA-Agent und US-Bürger, ist die mächtigste Figur im Osten des Landes. Er selbst bezeichnet sich als wichtigste Kraft im Kampf gegen die Islamisten in Libyen. Seine Gegner werfen ihm jedoch vor, er wolle ein Diktator wie der im Jahr 2011 gestürzte und getötete Muammar al-Gaddafi werden. Haftar hat angekündigt, in Tripolis einzumarschieren, um das Land zu einen, was einen Hinweis auf seinen Machtanspruch gibt. Die Regierung, die über ein UN-Friedensabkommen 2016 eingesetzt wurde, erkennt er nicht an, weil das bedeuten würde, dass er nicht mehr das Militär befehligen würde.
...
Haftar kommandiert eine Mischung aus Milizen und Stammeskräften aus dem Osten des Landes sowie die Überbleibsel der libyschen Armee inklusive einiger Offiziere aus der Gaddafi-Zeit. Haftar sieht sich dem gewählten Parlament verbunden, das im Jahr 2014 nach der Machtübernahme westlicher Kräfte in den Osten des Landes fliehen musste.
...
Im vergangenen Jahr besetzten seine Kämpfer die Öleinrichtungen. Die Vereinten Nationen forderten ihn auf, die Anlagen zurückzugeben.
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http: //www.handelsblatt.com/politik/international/libyens-spaltung-oelanlagen-als-schlachtfeld/19508300.html
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Re: USA, Naher Osten und Co

Beitragvon Sarastro » Mo 10. Apr 2017, 12:32

Die Außenpolitik von Trump und die Situation in Nahost werden immer verwirrender.
Oder war alles von vornerein "geplant" und kommuniziert ?

=== Übernimmt Trump jetzt Clintons Kriegskurs?

Zwei Kriegsschiffe der US-Marine haben in der vergangenen Nacht mit Marschflugkörpern vom Typ Tomahawk einen Stützpunkt der syrischen Luftwaffe in der Nähe des Ortes al-Schairat in der Region Homs angegriffen und ihn weitestgehend zerstört.
...
Die USA hatten diesen Angriff zuvor angekündigt und auch Russland über den Militärschlag im Vorfeld in Kenntnis gesetzt. Der syrische Informationsminister Omran al-Subi bezeichnete, so schreibt es die »Süddeutsche Zeitung«, den Angriff sowohl als erwartet wie auch als begrenzte Maßnahme als Reaktion auf den vor einigen Tagen erfolgten Giftgasangriff. Er, al-Subi, geht davon aus, dass eine militärische Eskalation nicht zu erwarten sei.
Entsprechend zurückhaltend ist auch die erste Reaktion seitens Russlands. Zwar kritisiert man den Angriff, hatte aber zuvor die rund um den Stützpunkt postierten Raketenabwehrstellungen deaktiviert. Putins Sprecher bezeichnete den Raketenangriff als »Aggression gegen einen souveränen Staat, gegen das Völkerrecht, dazu noch mit einem erdachten Vorwand.« Die UN selbst hatten berichtet, dass Assads Militär nicht mehr über Chemiewaffen verfüge, er für den Giftgasangriff also nicht verantwortlich sein könne.
...

http: //www.freiewelt.net/nachricht/uebernimmt-trump-jetzt-clintons-kriegskurs-10070609/
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Re: USA, Naher Osten und Co

Beitragvon Sarastro » Mi 21. Feb 2018, 13:58

Weiter geht es mit der Doppelmoral der NATO.

=== Türkische Armee beschießt Assad-Verbündete bei Afrin

Eine Konfrontation zwischen der Türkei und regierungstreuen Milizen in Syrien hat die Furcht vor einer Eskalation des Konflikts in dem Bürgerkriegsland verstärkt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte am Dienstag, durch Artilleriefeuer sei ein Konvoi von Kämpfern am Einrücken in die Region Afrin gehindert worden. Diese wird zum größten Teil von der kurdischen YPG-Miliz kontrolliert. Erdoğan sprach von "Terroristen", die auf eigene Faust handelten. Dagegen sendete das syrische Staatsfernsehen Bilder von bewaffneten Milizionären mit syrischen Fahnen, die einen Kontrollposten mit dem Zeichen der kurdischen Sicherheitskräfte passierten und "Ein Syrien, ein Syrien" skandierten.
...

Die Türkei hat angekündigt, ihre Soldaten auch gegen syrische Regierungstruppen einzusetzen, falls diese der YPG zur Hilfe kommen. Sie bezeichnet die Miliz als verlängerten Arm der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK.
Seit etwa einem Monat gehen türkische Soldaten gegen die YPG in Syrien selbst vor. Die Armee war dabei ohne die Zustimmung der syrischen Regierung im Nachbarland einmarschiert.
Die YPG wandte sich schließlich mit einem Hilfeersuchen an die syrische Regierung, obwohl beide Seiten eigentlich langfristig unterschiedliche Ziele verfolgen.
...

https: //derstandard.at/2000074632341/Erdogan-kuendigt-Belagerung-von-Afrin-an
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