Zuwanderung




NF Diskussion

Re: Zuwanderung

Beitragvon Sarastro » Mi 19. Apr 2017, 12:54

Was sagen die Zahlen über die Integration der Deutsch-Türken aus ?
1.) Die Wahlbeteiligung war nicht besonders hoch.
2.) Aber die Türken, die wählen waren, haben fast mit 2/3 Mehrheit für das Referendum gestimmt.

Je nachdem, wie man die Kurden rausrechnet, erhöht sich dieses Ergebnis.

=== Türkei-Referendum in Deutschland

Nach inoffiziellen Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu votierten die Türken, die in Deutschland ihre Stimme abgeben durften, fast mit einer Zweidrittelmehrheit für das von Präsident Recep Tayyip Erdogan angestrebte Präsidialsystem. Der Auszählung zufolge stimmten hier 63,1 Prozent mit Ja, während es insgesamt nur 51,3 Prozent waren.
In allen 13 Generalkonsulaten, denen die Wahlberechtigten in Deutschland zugeordnet sind, wurde öfter mit "Ja" als mit "Nein" gestimmt. Der höchste "Ja"-Anteil wurde nach einer Übersicht der regierungsnahen türkischen Zeitung "Daily Sabah" mit 75,9 Prozent im Ruhrgebiet (Generalkonsulat Essen) verzeichnet. Die meisten "Nein"-Stimmen kamen mit 49,9 Prozent im Generalkonsulat Berlin zusammen, wo das "Ja"-Lager dennoch mit 50,1 Prozent einen hauchdünnen Sieg davontrug.
...

http: //www.deutschlandfunk.de/referendum-in-der-tuerkei-was-die-zahlen-aus-deutschland.2852.de.html?dram:article_id=383965

Nur 36% der Deutschtürken sind gegen das Ermächtigungsgesetz von Erdogan. Wenn man weiß dass 25% der hier lebenden Türken eigentlich Kurden/Aleviten sind, die so ein Gesetz aus existentiellen Gründen ablehnen und weitere christliche Assyrer und Aramäer, die auch gegen diese Verfassungsänderung sind, dann liegt die Zustimmungsquote für die Einführung der Diktatur bei den muslimischen nichtkurdischen Türken schon bei über 90%. Also sind die Türken in Deutschland gar nicht gespalten, was Erdogan angeht wie es in der Türkei der Fall ist, sondern stehen geschlossen hinter dem Islamismus, dem Chauvinismus und der Todesstrafe.
Kein Mensch kann mir danach erzählen, dass die Integration nicht gescheitert ist. Propaganda für das "Ja" in Deutschland haben nicht etwa die benachteiligten oder arbeitslosen Türken gemacht, sondern jene Krawatten-Islamisten, die gute Berufe haben und perfekt Deutsch sprechen.
...

https: //www.facebook.com/hamed.abdelsamad/posts/10155152757810979

"Nur 36% der Deutschtürken sind gegen das Ermächtigungsgesetz von Erdogan", behauptet Abdelsamad, und verknüpft diese Behauptung mit seinen üblichen islamfeindlichen Aussagen. Woher weiß er, was die 50% der Deutschtürken denken, die nicht zur Wahl gegangen sind? Außerdem waren von den 3,5 Millionen Deutschtürken 2 Millionen garnicht wahlberechtigt, weil sie keine türkischen Staatsbürger mehr sind. Für die Verfassungsänderung haben 450.000 Deutschtürken gestimmt. Das sind knapp 13 %. Schlimm genug.
...

https: //www.facebook.com/ruprecht.polenz/posts/1555407957804167
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von Anzeige » Mi 19. Apr 2017, 12:54

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Re: Zuwanderung

Beitragvon Sarastro » Mi 3. Mai 2017, 14:01

Die Realität produziert ihre eigene Glosse: David Benjamin, der Obstverkäufer aus Syrien. Ein Flüchtling, wie man ihn zu Tausenden trifft.

=== Die zwei Welten des Franco A

Zwar ist noch immer nicht klar, was der Oberleutnant mit der in Wien-Schwechat gefundenen Pistole, die er nach dem „Ball der Offiziere“ dort versteckt gehabt hatte, vorhatte – aber sein Doppelleben als Soldat und syrischer Obstverkäufer David Benjamin lässt viele fassungslos zurück.
So meldete sich Franco A. im Dezember 2015 in einer hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen. Dort gab er an, dass er aus einer christlichen Familie mit syrischen Wurzeln stamme. Sein Vater sei Obsthändler gewesen und er habe bei ihm gearbeitet. Er spreche aber nur französisch. Daraufhin stellte er einen Asylantrag, der positiv beschieden wurde.
Die Behörde wies ihm daraufhin einen Platz in der Massenunterkunft im bayrischen Zirndorf zu. Dort bekam er 400 Euro monatlich und dorthin flog er ein Mal pro Monat, um das Geld abzuholen. Offenbar schaffte er das, ohne auch nur eine Fehlstunde am Arbeitsplatz anzusammeln – er arbeitete als Oberleutnant der Bundeswehr, im Jägerbataillon 291 im französischen Illkirch.
...

https: //kurier.at/chronik/wien/terrorverdacht-die-zwei-welten-des-franco-a/261.026.482

=== David Benjamin oder der Kontrollverlust des Staates: Chronik des laufenden Unsinns

Das Versagen der Personalauswahl der Bundeswehr wie bei Franco A., ist ein skandalöser Fall. Mit der Konzentration der Berichterstattung darauf vom höchst schwerwiegenden Beweis des skandalösen Versagens des BAMF abzulenken, ist noch viel skandalöser.
...
Der Tupfen auf dem I ist die unübersehbare Chuzpe des offensichtlich nicht ungebildeten Franco A., der sich von den Behörden den Namen David Benjamin zuteilen ließ, denn: David Benjamin Keldani alias Abdul Ahad Dawud war ein zum Islam konvertierter assyrischer Christ und Autor. Das hätten die Leute beim BAMF durch simples Googeln herausfinden können. So wurde Franco A., der sich als syrischer Kriegsflüchtling ausgegeben hat, unkritisch zu David Benjamin. Zuerst hat er seinen Asylantrag in Gießen gestellt. Seine Anhörung fand in Nürnberg statt, der Stadt, in der das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) seine Zentrale hat. Also im Herzen des Geschehens.
...

https: //www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/david-benjamin-oder-der-kontrollverlust-des-staates-chronik-des-laufenden-unsinns-2/
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Re: Zuwanderung

Beitragvon Sarastro » Di 11. Jul 2017, 14:23

Jetzt verstehe ich auch, warum man die Gefahr von rechts nie unterschätzen sollte.

=== Der zugewanderte Rechtsextremismus in Deutschland

So war das einheimische rechtsextremistische Personenpotenzial 2014 auf 21.000 Personen gesunken. 2008 lag es noch bei 30.000, 2009 bei rund 26.600 und 2012 bei 22.150 Personen. Im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise ist es dann Ende 2015 wieder auf 22.600 und 2016 auf 23.100 angestiegen.
Demgegenüber ist das Personenpotenzial des islamistischen Rechtsextremismus von 42.550 (2012) auf 45.120 Personen Ende 2015 gestiegen. 2010 lag es noch bei 37.400 Personen, 2009 bei 36.270 Personen und 2008 bei 34.720 Personen. „Der Anstieg“, so der Verfassungsschutzbericht 2013 (S. 205), „beruht insbesondere auf dem stetigen Zuwachs bei den Mitgliedern/Anhängern salafistischer Bestrebungen in Deutschland.“ Dabei bleiben in dieser Auflistung die türkisch-islamofaschistischen „Grauen Wölfe“ ausgeblendet.
Mitgliederstärkste Gruppierung ist nach wie vor die türkische Organisation „Islamische Gemeinschaft Milli Görüs“ IGMG mit 31.000 (2008: 27.500) Mitgliedern (1). Im Vergleich dazu hat die NPD lediglich 5.200 Personen (2012: 6000) und die „Bürgerbewegung pro NRW“ 500 Mitglieder. Allein die „Grauen Wölfe“ haben in Deutschland, organisiert in der „Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland“ und zwei weiteren Verbänden mit 18.500 Personen fast so viele Mitglieder wie das einheimische rechtsextremistische Spektrum zusammen.
...
Der aussagekräftige Schwur der „Föderation der Demokratischen Türkischen Idealistenvereine in Europa“ lautet nach der Arbeitsübersetzung des Landesamtes für Verfassungsschutz:
„Bei Allah, dem Koran, dem Vaterland, der Fahne wird geschworen: Meine Märtyrer, meine Frontkämpfer sollen sicher sein: Unser Kampf geht bis zum letzten Mann, bis zum letzten Atemzug, bis zum letzten Tropfen Blut. Unser Kampf geht weiter, bis die nationalistische Türkei, bis Turan erreicht ist."
...
Außerdem sind die mittlerweile 9.700 (2012: 4.500) Salafisten in Rechnung zu stellen, die nicht nur mit Koranverteilungsaktionen, sondern auch mit aggressivem Auftreten in der Öffentlichkeit Aufsehen erregten, als zum Beispiel in Bonn bei einem gewalttätigen Auftritt gegen das Zeigen von Mohammed-Karikaturen drei Polizisten durch Messerattacken eines Salafisten schwer verletzt wurden oder Salafisten einen Mordanschlag auf einen Funktionär der rechten Vereinigung Pro-NRW planten.
...
Die überaus starke Rechtslastigkeit beziehungsweise reaktionäre Einstellung der Türken in Deutschland zeigt sich auch in Folgendem: Zwei Drittel der in ihrer Heimat wahlberechtigten Türken, die in Deutschland leben, wählten die autoritär-islamische AKP (59,7 Prozent) oder die rechtsextreme nationalistisch-islamistische MHP (7,5 Prozent).
...

http: //www.achgut.com/artikel/der_zugewanderte_rechtsextremismus_in_deutschland
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Re: Zuwanderung

Beitragvon Sarastro » Mi 2. Aug 2017, 09:38

In Bezug auf die Asylkrise und mangelnde Grenzkontrollen:
1.) Bei der illegalen Einreise wird deutsches Recht nur mangelhaft angewendet, bei der Ausreise wird sich immer wieder darauf berufen, um es auszunutzen.
2.) Wenn das Recht so viele Schlupflöcher läßt und dann noch nicht einmal 20.000 Polizisten in der Lage sind, die gewaltbereite SAntifa (in Tradition von SA und Rot-Front-Kämpferbund) zu stoppen, dann ist es auch kein Wunder, wenn dieser Staat nicht mehr ernst genommen wird und immer mehr potenzielle Terroristen nach Deutschland kommen.

=== Das Hamburger Messer-Attentat im Zusammenhang

Der Attentäter war den Behörden schon länger als radikaler Islamist bekannt und wegen mehrerer Strafdelikten aufgefallen. Der Hamburger Innenstaatsrat Bernd Krösser erklärte, der Angreifer sei 2015 nach Deutschland eingereist. Zuvor hat er sich in Norwegen, Schweden und Spanien aufgehalten. Über Norwegen kam er im März 2015 nach Dortmund. Von dort hat das Asylverteilungsverfahren ihn nach Hamburg weitergeleitet und dort stellte er schließlich im Mai 2015 einen Asylantrag, der 2016 abgelehnt wurde. Abgeschoben wurde er aber nicht. Er habe nicht abgeschoben werden können, sagte Olaf Scholz, weil er keine Papiere hatte.
...

Die Einreise nach Deutschland ohne gültigen Pass stellte offensichtlich kein Problem dar, die Ausreise aus Deutschland aber schon. Bei der illegalen Einreise gilt deutsches Recht nicht, bei der Ausreise gilt es. Damit wiederholt sich der „Fall Amri“, der mit einem LKW auf dem Adventsmarkt am Berliner Breitscheid-Platz 12 Menschen getötet hat – obwohl Innenminister Thomas de Maizière versprach, dieser Fall werde sich nicht wiederholen: Amri war ein bekannter Islamist, mehrfacher Straftäter und sollte eigentlich abgeschoben werden. Er blieb bis zur Tat frei – eine erste verheerende Analogie zum Fall Hamburg.
...

https: //www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/terror-das-hamburger-messer-attentat-im-zusammenhang/

Es wird völlig ausgeblendet, dass immer noch Menschen ohne Dokumente zu uns kommen.
...
Wenn es danach geht, sollen wir nicht mal die Frage stellen dürfen, wer die Männer eigentlich sind, die zu uns kommen und versorgt werden wollen. Woher sollen die Zuwanderer Respekt vor ihren Gatgebern bekommen, wenn sie täglich vorgeführt bekommen, dass man sich in Deutschland nicht an Recht und Gesetz halten muss?
...
Ganz am Schluss kam dann ein Berufsausbilder von Migranten zu Wort. Der riss die ganze schöne Fassade mit der Einschätzung ein, wonach höchstens zehn Prozent derer, die eine Ausbildung beginnen, sie auch abschließen. Es gibt nach seiner Einschätzung Schwierigkeiten wegen geringer oder nicht vorhandener Vorbildung, fehlender Sprachkenntnisse und mit der ganz unterschiedlichen Kultur, die auch die Einstellung zur Arbeit einschließe.

http: //www.achgut.com/artikel/stoppt_die_einreise_ohne_dokumente_sofort
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Re: Zuwanderung

Beitragvon Ruckzuck » Di 8. Aug 2017, 22:10

Migranten aus Afrika Massenansturm auf spanische Exklave Ceuta

Der sechs Meter hohe doppelte Grenzzaun war für sie kein unüberwindbares Hindernis: Hunderte Migranten sind in der Exklave Ceuta in Marokko auf spanisches Gebiet gelangt.

Die Migranten stammen überwiegend aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara: Durch einen neuen Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta in Marokko haben in der Nacht zum Montag etwa 350 Menschen spanisches Gebiet erreicht.

Es gelang den Migranten, den sechs Meter hohen doppelten Grenzzaun zu erklimmen. Elf Menschen seien dabei verletzt worden, einige seien mit Knochenbrüchen in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte das Rote Kreuz auf Twitter mit. Die anderen seien in das Erstaufnahmezentrum in Ceuta gebracht worden und würden dort von Helfern versorgt.

Erst am Freitag hatten etwa tausend Migranten versucht, über den Zaun zu klettern.

hier "weiterlesen"
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Re: Zuwanderung

Beitragvon Ruckzuck » Di 8. Aug 2017, 23:02

Gewalt erzeugt immer Gegengewalt. Aber mit solchen Vollpfosten lässt sich keine Grenze sichern...
Es soll keine Schwarzmalerei sein, doch wenn man solche Berichte liest, ist schon gut zu erkennen was der Bevölkerung Europas in naher Zukunft droht. Früher sprach man immer von der "Gelben Gefahr", die uns überrennen könnte. Nun sieht es allerdings eher nach schwarz aus...Europäische Grenzen sind da, damit man dem illegalen Zuwanderer zeigen kann dass sie nicht mehr existieren.
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Re: Zuwanderung

Beitragvon Ruckzuck » Mi 9. Aug 2017, 14:06

Skandal !!!
Wussten Sie das die Regierung dieses unglaubliches Video bereits 2014 in16 Sprachen produzieren ließ.
https://youtu.be/_IvwPC2noz4
Dieses erweckt in mir den Eindruck, "es muss erst schlimmer werden, bevor es besser werden kann"
Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich immer zuletzt. Vielleicht wacht der verblödete Deutsche Michel endlich mal auf, und macht am 24. 09. 2017 sein Kreuz an der richtigen Stelle.
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Re: Zuwanderung

Beitragvon Sarastro » Do 10. Aug 2017, 11:18

Vor allem sollte man die Senegal Variante als "Hotspot" intensivieren. Denn wer einmal hier reinkommt, der kostet zu viel Geld und beschäftigt die Verwaltung.
Siehe auch
=== Asylklagen – Verwaltungsgerichte an Belastungsgrenze

Angesichts der großen Zahl von Asylfällen warnt der Bund der Verwaltungsrichter vor einer Überlastung der Gerichte.
Die Lage der Verwaltungsgerichte könne man "nur als dramatisch bezeichnen“, so der Vorsitzende, Robert Seegmüller.
In diesem Jahr werden voraussichtlich 300.000 Verfahren in der ersten Instanz verhandelt, doppelt so viele wie 2015.
...
Meist sind es Migranten, die gegen die Ablehnung ihres Antrags klagen. Doch auch anerkannte Asylbewerber ziehen vor Gericht – darunter vor allem Syrer und Iraker, denen subsidiärer Schutz gewährt wurde, weil das BAMF ihnen keine individuelle Verfolgung attestierte. Sie fordern vor Gericht den vollen Flüchtlingsschutz nach der Genfer Konvention, weil nur der zum privilegierten Familiennachzug berechtigt.

https: //www.welt.de/politik/deutschland/article167543136/200-000-Asylklagen-Verwaltungsgerichte-an-Belastungsgrenze.html


Der Senegal bietet den Vorteil, daß man statt 12.500 Eur pro Jahr ca 10.000 Eur pro Jahr einsparen kann. Der Rest sind einmaliger Aufwand für Biometrische Identifizierung (Fingerabrücke etc), Transport und Logistik sowie eben die laufenden Kosten pro Jahr und eine Prämie für den Senegal pro umgeleiteten Flüchtling. Eine richtige Grenzsicherung verhindert wiederholtes oder neues Einreisen.
Dann wird weiterhin Asyl gewährt, nur eben nicht in Germoney - was viele in Zukunft davon abhalten wird, über 1.000 Km durch Europa zu reisen.
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Re: Zuwanderung

Beitragvon Sarastro » Mi 23. Aug 2017, 13:43

1.) Zur Demokratie gehört, daß Gesetze zeitlich befristet sind bzw durch neue (oder alte) Mehrheiten wieder geändert werden können. Dasselbe gilt für außenpolitische Verträge, vor allem wenn sie nicht die militärische Zusammenarbeit / Friedensverträge betreffen. Alles andere wäre antidemokratisch.
2.) Bundestag und Bundesrat müssen die Gesetze und bei Bedarf die Verfassung so anpassen, daß Asyl / Schutz vor Verfolgung zwar gewährleistet wird, aber kein Anspruch auf Asyl-Leistungen in Deutschland gewährt wird. Dann gibt es auch keinen Konflikt mit Grundrechten.
3.) Im Senegal können Flächen angemietet und als deutsche Botschaft deklariert werden. Das kostet zwar dann eine Prämie für den Senegal, aber Deutschland spart trotzdem 30 Mrd Eur pro Jahr und die Verfolgten erhalten dann eben im Senegal Asyl-Leistungen und nicht in Deutschland.

Siehe auch
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 16a
(1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
(2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. Die Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaften, auf die die Voraussetzungen des Satzes 1 zutreffen, werden durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmt. In den Fällen des Satzes 1 können aufenthaltsbeendende Maßnahmen unabhängig von einem hiergegen eingelegten Rechtsbehelf vollzogen werden.
(3) Durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, können Staaten bestimmt werden, bei denen auf Grund der Rechtslage, der Rechtsanwendung und der allgemeinen politischen Verhältnisse gewährleistet erscheint, daß dort weder politische Verfolgung noch unmenschliche oder erniedrigende Bestrafung oder Behandlung stattfindet. Es wird vermutet, daß ein Ausländer aus einem solchen Staat nicht verfolgt wird, solange er nicht Tatsachen vorträgt, die die Annahme begründen, daß er entgegen dieser Vermutung politisch verfolgt wird.
(4) Die Vollziehung aufenthaltsbeendender Maßnahmen wird in den Fällen des Absatzes 3 und in anderen Fällen, die offensichtlich unbegründet sind oder als offensichtlich unbegründet gelten, durch das Gericht nur ausgesetzt, wenn ernstliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Maßnahme bestehen; der Prüfungsumfang kann eingeschränkt werden und verspätetes Vorbringen unberücksichtigt bleiben. Das Nähere ist durch Gesetz zu bestimmen.
(5) Die Absätze 1 bis 4 stehen völkerrechtlichen Verträgen von Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaften untereinander und mit dritten Staaten nicht entgegen, die unter Beachtung der Verpflichtungen aus dem Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, deren Anwendung in den Vertragsstaaten sichergestellt sein muß, Zuständigkeitsregelungen für die Prüfung von Asylbegehren einschließlich der gegenseitigen Anerkennung von Asylentscheidungen treffen.

https: //www.gesetze-im-internet.de/gg/art_16a.html

Die Absätze (2) und (3) sind wahrscheinlich bereits ausreichend. Aber um auf der sicheren Seite zu sein, kann man das auch ergänzen um entsprechende Formulierungen. Dasselbe gilt für außenpolitische Verträge.

So oder so: Es gibt auch jetzt schon durch das Grundgesetz keinerlei Verpflichtung, daß Asyl-Leistungen in Deutschland gewährt werden !

Nachtrag: Entwicklungsminister G. Müller von der CSU bringt bis zu 100 Millionen Flüchtlinge ins Spiel allein aus Afrika.
https: //www.welt.de/politik/fluechtlinge/article165652245/Entwicklungsminister-warnt-vor-riesiger-Fluchtbewegung-aus-Afrika.html
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Re: Zuwanderung

Beitragvon Sarastro » Di 20. Feb 2018, 11:46

In Deutschland werden Asylbewerber behandelt und versorgt (auf Kosten der Steuerzahler), evtl abgeschoben, dann kommen sie wieder und wenn es schlecht läuft, stechen sie zu. Was ist denn das für eine Asylpolitik ?

=== Deutschland jetzt unbürokratischer – für Nichtdeutsche

Dass sich Deutschland durch die Massenzuwanderung der letzten Jahre verändert hat, bezweifelt wohl niemand mehr. Die extremen Unterschiede beginnen dort, wo die einen nur Zugewinn erkennen wollen, die anderen aber steigende Gewaltkriminalität und ein Anwachsen der No-Go-Areas in heimischen Ballungsräumen erleben.
...

Spätestens mit Beginn der sogenannten Flüchtlingskrise warfen die Deutschen, beziehungsweise die sie Regierenden, den Gedanken über Bord, dass man sich immer strikt an Recht und Gesetz halten müsse. Um Häuser für die Neuankömmlinge zu bauen, wurden beispielsweise alle hinderlichen Vorschriften im Baurecht beiseite geräumt.
Noch stärker hat Deutschland sich auf den ersten Blick im Pass-, Melde- und Personenstandswesen gewandelt. Eine Ansiedlung ohne jeden Identitätsnachweis ist ebenso möglich, wie die Inanspruchnahme einer oder mehrerer selbstgewählter neuer Identitäten mit Sozialleistungsanspruch. Sollten hierzulande wirklich die Zeiten vorbei sein, als man für jede kleine Leistung des Staates unzählige Dokumente und Urkunden beibringen musste?

Nun, für Zuwanderer, die sich im deutschen Sozialsystem einrichten wollen, ist das so. Doch gegenüber Alteingesessenen hat die deutsche Verwaltung noch nichts von ihrer Gründlichkeit eingebüßt.
In Bochum, so konnte man dieser Tage lesen, wurde einer 74-jährigen Dame, die schon seit Kriegsende in der Stadt lebt – immer registriert vom Einwohnermeldeamt und immer ausgestattet mit allen notwendigen Papieren – die Ausstellung eines neuen Personalausweises verweigert. Der Grund: Sie konnte keine Geburtsurkunde vorlegen. Irgendwann hatte sie eine, doch die ist nicht mehr auffindbar. Und eine neue lässt sich nicht so leicht ausstellen, denn sie wurde in Rummelsburg geboren, also im seit Kriegsende polnischen Teil Pommerns. Die alte Dame wusste nicht, was sie tun sollte und die Behördenmitarbeiter blieben hart: Ohne Geburtsurkunde kein neuer Personalausweis, auch wenn es einen alten Personalausweis sehr wohl gibt. Das Ganze löste sich auf, weil eine Nichte den Fall in die Presse brachte und nach der Veröffentlichung der Provinzposse lenkte die Verwaltung ein.
...

http: //www.achgut.com/artikel/deutschland_jetzt_unbuerokratischer_fuer_nichtdeutsche

=== Vielehe in Pinneberg

Die Einrichtung des Hauses ist spartanisch, einfache Tische und Betten, mit Ausnahme eines neuen Kamins und eines großen Flachbildfernsehers. Ahmad wollte immer nach Deutschland, heißt es im Beitrag. „Sie geben uns Unterstützung, sie geben uns Sozialleistungen, sie geben uns dieses Haus“, schwärmt er. Auf die Frage, wie viel er bekomme, sagt der 32-Jährige: „Weiß ich nicht. Das Geld wird überwiesen. Ich gehe zur Bank und hebe es ab.“

Lina, Ahmads zweite Frau, war 13, als er sie heiratete. Ahmad ist ungelernter Arbeiter und Analphabet. Sechs Jahre vor dieser Hochzeit hatte er seine erste Frau Betool geheiratet. Sie war damals 14.
...

Ahmad hat schon angekündigt, dass er in Zukunft vier Ehefrauen haben möchte und zehn Kinder. Inzwischen habe die Familie nach einer Klage einen Flüchtlingsstatus für drei Jahre erhalten. Damit könnte der Syrer auch arbeiten gehen, er möchte aber lieber bei den Kindern bleiben.

https: //www.welt.de/vermischtes/article173743693/Vielehe-in-Pinneberg-Syrischer-Fluechtling-ueber-sein-Leben-mit-zwei-Ehefrauen.html

=== Urteil um Messerattacke

Ein 24 Jahre alter Jordanier hat im Frühjahr vergangenen Jahres in der Regensburger Altstadt mit einem Messer einen Passanten attackiert und ihn lebensgefährlich verletzt. Weil der Asylbewerber aber unter Schizophrenie leidet, galt er während der Tat als schuldunfähig.
...
Der Asylbewerber aus Jordanien war im März 2017 völlig unvermittelt mit einem Messer auf dem Regensburger Kassiansplatz auf sein 28 Jahre altes Opfer losgegangen.
...

Der Jordanier war offenbar schon in seiner Heimat in Behandlung. 2013 war er erstmals als Asylbewerber nach Deutschland gekommen und schon damals wegen seiner psychischen Probleme zeitweise im Isar-Amper-Klinikum im oberbayerischen Haar untergebracht. Nach einer Abschiebung nach Ungarn 2015 wegen eines dort gestellten Asylantrags wurde er im April 2016 in Nürnberg aufgegriffen, wo er erneut Asyl beantragte. Anfang 2017 war er wegen chronischer paranoider Schizophrenie im Regensburger Bezirksklinikum untergebracht.

http: //www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/urteil-um-messerattacke-jordanier-muss-dauerhaft-in-psychiatrie-100.html

=== Flüchtlingshelferin in NRW erstochen

Eine junge Frau wurde in der Nacht zu Sonntag in Ahaus niedergestochen. Die Fahndung nach einem Asylbewerber aus Nigeria verlief laut Staatsanwaltschaft in Münster erfolgreich. Er wurde in Basel verhaftet.

https: //www.welt.de/vermischtes/article162061763/Fluechtlingshelferin-in-NRW-erstochen-Mann-festgenommen.html
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